Volllaufen around the World

Trainingslager für den Rhein-City-Run, 16.10.2016      #vollaufenaroundtheworld #normandie #frankreich

Kurz vor dem ersten Rhein-City-Run, der von Düsseldorf nach Duisburg führt (Halbmarathon-Distanz), stand eine Woche „Trainingslager“ in der herbstlichen Normandie auf dem Plan;

Ein letzter verzweifelter Versuch den eigenen Kadaver für die anstehenden 21.1 km auf Trap zu bringen.

Alles in allem ein Erfolg… hoffentlich – ok, Ergebnis wird sich noch zeigen müssen. Aber trotzdem, eine top Woche!

 

Kurz ein paar Highlights in chronologischer Reihenfolge:

 

Tag 1, Samstag:

Anreise – Bezug des Quartiers – http://www.lamaisonsurlequai.com/ in Port-en-Bessin – traumhaft!

Trainingseinheit des Tages: Eine erste Flasche Cote du Provence!

 

Tag 2, Sonntag:

Die lokale Konkurrenz legt bei regnerischem Wetter eine gepflegte Sohle auf den Asphalt (*achso, dafür waren also die Parkverbotsschilder und Absperrgitter direkt vor unserer Haustür am Vorabend*) – geschätzte 200 Personen nehmen am Hauptlauf über 10km in und um Port-en-Bessin teil – die Feiglinge hatten den Meldeschluss vorraussichtlich auf den Vortag gelegt, so dass ich nicht mehr ins Geschehen eingreifen konnte; ich musste mich also mit der Zuschauerrolle zufrieden geben und feuerte etwas an bzw. schoss Fotos; Muss zugeben, die Protagonisten waren teils gut zu Fuß, besonders an einer extrem engen Kurve mit nassem Kopfsteinpflaster schossen die Spitzenläufer mit verdammt hohem Tempo um die Ecke (warum das Tempo dort so hoch war sollte ich am Folgetag noch selbst erfahren); nur aufgrund allerhöchster Konzentration schafften es die Läufer NICHT im Hafenbecken zu landen oder sich sämtliche Knochen zu brechen – Respekt.

Die Hafenpromenade und der örtliche Markt wurden im Laufe des Tages bei immer besser werdendem Wetter erkundet und, Trainingseinheit 2, der Tag klang mit einer Flasche Bourgueil aus, wunderbar!

[BILD 3]                vor dem Rennen,

[BILD 4]                tete de la course

[BILD 5]                jeder nur ein Kreuz! Knochenbrüche bitte rechts rum, Ausflug ins Hafenbecken bitte geradeaus!!!

 

Tag 3, Montag:

erste Laufeinheit – auf googlemaps einen Track rund um den Omaha Beach Golf Club zurecht gelegt was sich zunächst als „zu wenig“ herausstellte, unterwegs dann umdisponiert und entlang der Steilküste durch Maisfelder gelaufen, sowie Teile der noch sichtbaren Markierung vom Vortag abgelaufen. Ergebnis: vollstes Verständnis für das Gestrauchel der Franzosen am Vortag. Denn vor besagter Kurve  (war mir vorher nicht ersichlich, da hinter Häuserfront) stellte sich als eine Stelle mit Steigung a la Skischanze heraus – rauf bin ich ab der Hälfte nur noch gehend gekommen, die Bekloppten sind da am Vortrag joggend runter, über nasses Kopfsteinpflaster, ein Ding der Unmöglichkeit, Respekt liebe Gastgeber – am Ende meiner Einheit standen 13 km in einem Schnitt 6:25 Schnitt zu Buche (ja, ich bin wirklich gejoggt – war wirklich steil) - Kohlenhydrathaushalt mit Pasta und ordentlich Kronenbourg 1664 am Abend ausgeglichen

 

[BILD 6]                auf geht’s!

[BILD 7]                Beweisfoto: Ja, ich war wirklich voll-LAUFEN (nicht voll-walken)!

 

Tag 4, Dienstag:

keine Ahnung – irgendwas mit Ausruhen, Strandspaziergang und einem Saumur Champigny – VOLLLAUFEN Trainingslager halt!

 

Tag 5, Mittwoch:

Omaha Beach – kurze knackige Laufeinheit am geschichtsträchtigen Landungsstrand – Private Ryan wäre stolz auf meine Leistung – der Lauf barfuß am Strand bei extrem starken Wind (logisch, hin & zurück = zur Hälfte Gegenwind) wird mich im Nachhinein mehr Körner gekostet haben, als dass es mir für den Rhein-City-Run hilft, aber es war ein einmaliges Erlebnis: praktisch alleine an einem endlosen Strand zu Laufen, dazu die Historie – einmalig!

 

[BILD 8]                Augen auf? Keine Chance bei dem Gegenwind am Omaha Beach!

[BILD 9]                vorbei an der Gedenkstätte am Omaha Beach

 

 

Tag 6, Donnerstag:

Ausgiebiger Spaziergang während Ebbe – Wahnisnn, was für eine unwirkliche Mondlandschaft da zu Tage tritt… und in ein paar Stunden wieder alles tosender Ozean!

 

[BILD 9]                Algen im All? Nein, Ebbe Nähe Dieppe!

 

Tag 7, Freitag:

Erstellen dieses Berichts!

Reste trinken + beim lokalen Wein-Dealer die besten Tropfen für zuhause einkaufen.

 

Tag 8, Samstag:

Ende des Trainingslagers - Hoffentlich entspannte Rückreise nach Duisburg und volle Konzentration auf den Folgetag!

 

 

Fazit Trainingslager und Ausblick für Sonntag: Auf der Strecke sicherlich schlagbar, am Thresen eher nicht!

In diesem Sinne, bis Sonntag Leute!

Wir sehen uns spätestens beim Finisher-Bier am Thresen (Frage ist nur: Wann?)

 

Claude


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